Schulkalender

Philosophie

Philosophie als Wahlpflichtfach in Klasse 9 und 10

 

Als eine der wenigen Schulen Hessens bietet das FEG die Philosophie bereits als Wahlfach im regulären Unterricht der Klassen 9 und 10 an. Um herauszufinden, ob Philosophie die richtige Fachwahl ist, sollte man sich fragen, ob man Spaß am Lesen, Denken und Diskutieren hat. Im Wahlpflichtunterricht Philosophie (gr. philosophia: Liebe zur Weisheit/Wahrheit) wird über alltägliche und weniger alltägliche sichtbare oder abstrakte Phänomene unserer Welt nachgedacht. Mittels unterschiedlicher Medien, z.B. Essays, Dialogen u.a. Texten, bildender Kunst, Fotografien oder Filmen wird kreativ nach Erkenntnis gesucht. Gleichzeitig begibt man sich in diesem Unterricht auf Spurensuche nach den Ideen klassischer Philosophen und Philosophinnen sowie gegenwärtiger Autoren und Autorinnen. Inhalte, wie z.B. die Frage, wer wir sind oder wer wir sein wollen, Tier und Mensch, Natur, Freundschaft, Sprache und Denken, Kunst, Schönheit, Liebe, Medien, der Sinn des Lebens oder die Wunschthemen des Philosophiekurses werden vielfältig auf altersgerechte Weise behandelt.

 

Die Interessen der Schülerinnen und Schüler können am FEG auch in der Oberstufe im Philosophiekurs der Einführungsphase und später im Grundkurs Philosophie fortgeführt und vertieft werden.

 

Das Fach Philosophie in der Oberstufe (GK)

 

Mit dem Beginn der Einführungsphase wird eine Einführung in die Welt des philosophischen Fragens sowie des aktiven, eigenständigen Philosophierens eröffnet. Dabei soll das vertiefte, selbstständige Nachdenken im gemeinsamen Diskurs im Zentrum stehen. Was und wie ist der Mensch? Woher kommt die Welt? Und was kann ich überhaupt sicher erkennen und wissen? Darüber hinaus lernen Schülerinnen und Schüler die Ideen wichtiger Philosophen und Philosophinnen sowie deren Lebenswege kennen. Zugleich ermöglicht der Philosophieunterricht die Aneignung grundlegender philosophischer Theorien sowie praktischer Methoden des Argumentierens und Diskutierens.

 

In Qualifikationsphase 1 bis 3 stehen staatsphilosophische, erkenntnistheoretische und wissenschaftstheoretische Positionen im Fokus. Brauchen Menschen einen Staat? Wie kann dieser gut und gerecht sein? Ist die Welt so wie wir sie sehen oder konstruiert jeder seine eigene Welt? Ebenso wird das Verhältnis von Natur, Kultur und Technik relevant und davon ausgehend weitergefragt, wie sich der Mensch in diesem Spannungsfeld verortet und welche Verantwortung ihm zukommt. In diesem Rahmen stellen sich auch die Fragen, was Wissen ist und welchen Kriterien die Wissenschaft folgt. Das Ich als Bewusstsein und der Zusammen-hang zwischen Körper und Geist wird konkret in Q3 theoriegeleitet erforschbar. Hierauf folgt die Reflexion neuer ethischer Herausforderungen durch KI, Robotik und Digitalisierung, ungeahnte medizintechnische Möglichkeiten sowie die damit verknüpfte Debatte, welches Selbstverständnis der Mensch künftig vertreten will. In der Q4 wird der Frage nachgegangen, was das Schöne sei. Die Ästhetik (Lehre vom Schönen), und verschiede Richtungen und Absichten der Kunst (klassisch, modern, abstrakt; Kunst als Genuss, als Appell, als Provokation?) werden philosophisch betrachtet und gedeutet. Ist das Kunst oder kann das weg? ? Wozu Kunst? In besonderer Weise wird hinterfragbar, inwiefern Ästhetik früher und heute manipulative Kräfte birgt, wie Formen und Anordnungen (von Massen) bzw. monumentale Architektur oder mediales Framing in ihrer Wirkung zu beschreiben und einzuschätzen sind.

 

In jedem der Halbjahre können die eigenen Fähigkeiten im Bereich der essayistischen und kreativen Auseinandersetzung mit philosophischen Inhalten praktisch umgesetzt und eigene Texte oder Interviews philosophischer Diskurse produziert werden. Gedankenexperimente, philosophische Gespräche in Film und Fernsehen sowie Auszüge aus Gegenwartstexten und Zeitschriften der Philosophie erweitern den Aktualitätsbezug eines spannenden, kritischen und erkenntnisreichen Philosophieunterrichts. Das Fach Philosophie kann nach erfolgter dreijähriger Belegpflicht als mündliches oder schriftliches Abiturprüfungsfach gewählt werden.

 

 

 

Stand: 16.07.2021

Latein

Ne discere cessa! Höre nicht auf zu lernen! – Cato

 

Der Lateinunterricht findet auf Deutsch statt.

 

Schwerpunkt des Lateinunterrichts bildet das Übersetzen lateinischer Texte ins Deutsche. Es geht aber nicht nur um das Übersetzen, sondern die Interpretation der Texte stellt ebenso ein zentrales Element des Lateinunterrichts dar. Sowohl für das Übersetzen als auch für das Interpretieren werden vielfältige Methoden eingesetzt, die sich beispielsweise von Partner- oder Gruppenarbeiten bis hin zum szenischen Interpretieren erstrecken können. Die Lehrbuchtexte (Klasse 7-10) beleuchten den antiken Alltag, Mythologie und Geschichte. In Klasse 10 folgt eine Phase mit Übergangslektüre von leichten oder vereinfachten Originaltexten (Phaedrus, Nepos, Caesar, Einhard).

 

In der Oberstufe werden entsprechend dem Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe Originaltexte von Cicero, Seneca, Ovid u.a. und übersetzt und interpretiert. Die Texte behandeln Rhetorik in Theorie und Praxis, Philosophie und Dichtung. Dabei steht auch immer die Frage der Aktualität oder Übertragbarkeit oder Allgemeingültigkeit antiker Gedanken im Blickpunkt des Unterrichts.

 

Der Lateinunterricht ermöglicht das Latinum am Ende der 11. Klasse (Zeugnisnote 05 Punkte am Ende der E-Phase).

 

Von den Kenntnissen in Grammatik und Stilmitteln profitieren auch andere Fächer wie Deutsch. Außerdem hilft Latein das strukturierte Arbeiten und logische Denken zu unterstützen und zu fördern.

 

Um die Unterrichtsinhalte mit Leben zu füllen, versuchen wir in jeder Jahrgangsstufe passend zu den Themen Exkursionen zu organisieren, wie zum Beispiel zur Saalburg, zum Pompejanum in Aschaffenburg und zu vielen weiteren tollen Ausflugszielen. Außerdem sollte festgehalten werden, dass auch der Lateinunterricht zur Unterstützung der Methodenkompetenz sowie der Förderung des selbstbestimmtes Leben in der mediatisierten Welt den Weg zu modernen Medien, interaktiven Übersetzungshilfen, virtuellen Rundgängen durch die antike Welt und Vokabelapps gefunden hat.

 

Die Fachschaft Latein bedankt sich für Ihr Interesse! Weitere Informationen finden Sie in der Präsentation zur Wahl der zweiten Fremdsprache.

 

Warum Latein? (Eine mögliche Antwort: pdf-Datei)

 

Lehrplan:

 

Stand: 19.07.2021

 

 

 

Ethik

Die Ethik als Teilbereich der Philosophie setzt sich vor allem mit der Frage auseinander, wie ein glückliches (Zusammen-)Leben möglich ist.

 

Am FEG wird das Fach Ethik als Alternative zum Religionsunterricht von der 5. Klasse bis zum Abitur angeboten, wobei die Möglichkeit besteht, Ethik als Prüfungsfach für das Abitur zu wählen.

 

Der Ethikunterricht sieht ausgehend vom Kerncurriculum seine Aufgabe darin, den Schüler*innen die Grundlagen für eine ethische Urteilsbildung zu vermitteln sowie die Bereitschaft zum ethisch reflektierten Handeln zu entwickeln und zu fördern. Dabei werden die Unterrichtsthemen an den Alltag und die Lebenswelt der Schüler*innen angebunden und ausgehend von beispielsweise Gedankenexperimenten, Literatur- sowie Filmausschnitten oder Bildern Denkanstöße gegeben und Probleme menschlichen Zusammenlebens eigenständig analysiert. Im Rahmen der ethischen Bildung lernen die Schüler*innen verschiedenen Wertvorstellungen kennen und werden für moralische Fragestellungen in der heutigen pluralistischen Welt sensibilisiert.

 

Durch die Auseinandersetzung mit ethischen Theorien werden sie außerdem darin unterstützt, sich einen eigenen Standpunkt zu bilden und diesen argumentativ vertreten zu können. Hierbei werden zudem Bezugswissenschaften wie z.B. die Philosophie, die Religionswissenschaft und die Psychologie herangezogen. Diskussionen in der angewandten Ethik kommen dabei nicht ohne die Erkenntnisse der Naturwissenschaften aus. Doch es bleibt nicht nur beim Grübeln und Diskutieren. In zahlreichen Projektarbeiten, wie beispielsweise dem schulinternen Projekt „Blindheit verstehen“, wird die Perspektivübernahme und Empathiefähigkeit der Schüler*innen aktiv gefördert. Darüber hinaus führen wir während der Unterrichtszeit Aktionen (z.B. das Aufsammeln von Müll am Main) und Ausflüge (z.B. in verschiedene Gotteshäuser, Museen, ein Tierheim) durch.

 

Die konkreten Inhalte und Kompetenzerwartungen können dem angehängten schulinternen Curriculum entnommen werden.

 

Lehrplan:

 

 

Physik

eines der MINT-Fächer, eine Wissenschaft grundlegender Phänomenen der Natur.

 

  • Wie sehen wir?
  • Was hält uns eigentlich auf dem Erdboden?
  • Wie wird das Wetter?
  • Licht, Materie, Weltall wie hängt das alles zusammen?

 

Schon diese einfachen Fragestellungen zeigen die Vielfalt der Physik auf.

 

Dazu kommen technische Errungenschaften, die auf dem Verständnis fundamentaler Zusammenhänge unserer Welt basieren. Die Funktion einfacher Maschinen, wie war das noch mal mit dem Flaschenzug, elektrische Energie- unheimlich unsichtbar, inzwischen selbstverständliche Geräte wie das Smartphone, Navigationsgeräte oder medizinische Geräte wie der Computertomograph, WIE FUNKTIONIERT DAS ALLES?

 

Grundlagen, mit denen vieles, aber bei weitem nicht alle Fragen unserer Welt beantwortet werden können, bilden das Fundament für den Physikunterricht in unserer Schule. Demonstrations- und Schülerexperimente, Beobachtungen und Messungen, bilden dabei eine Basis des Unterrichts.

 

Ab der Jahrgangsstufe 7 wird Physik durchgängig unterrichtet, in der Regel zweistündig. Nach anfangs qualitativ orientierter Betrachtungsweise wird sukzessive auch eine mathematische Beschreibung von Phänomenen und Zusammenhängen hinzukommen, ein wichtiger Baustein bleibt aber auch immer die Versprachlichung von Beobachtungen und Wechselwirkungen, die unter Aneignung einer adäquaten Fachsprache präzisiert wird.

 

Keines der MINT-Fächer steht heutzutage für sich alleine, die zunehmende Komplexität der Naturwissenschaften hat zunehmend fächerübergreifende Auswirkungen, dies spiegelt sich auch in der Berufswelt wider. Ausbildungs- und Studiengänge wie z.B. Mechatronik, Biophysik, Bionik, Medizinische Physik, Physikalische Chemie, usw. sind entstanden.

 

Nach der Jahrgangsstufe E können sich interessierte Schüler und Schülerinnen für eine Vertiefung physikalischer Sachverhalte bis zum Abitur entscheiden, 3-stündig im Grundkurs oder 5-stündig im Leistungskurs.

 

Materialien für vertiefendes und eigenständiges Arbeiten:

 

- LEIFI-Phsyik: https://www.leifiphysik.de/

- PhET, Univ. Colorado: https://phet.colorado.edu/de/

 

 

Lehrplan: 

 

 

Exkursionen:

 

  • Wetterpark in Offenbach
  • Experiminta in Frankfurt
  • Saturday-Morning-Physikvorlesungen der TU Darmstadt

 

Stand: 19.07.2021

 

 

Geschichte

Geschichte ist nicht einfach irgendwas, was sich irgendwann mal ereignet hat und man auswendig lernen muss. Geschichte ist all das, was gewesen ist.

 

Alle Menschen, alle Entscheidungen, alle Ereignisse seit Anbeginn der Menschheit sind unsere Geschichte. Geschichte ist der Grund, warum die Welt heute so ist, wie sie ist. Aber auch für die Gegenwart und Zukunft ist das Fach von großer Bedeutung. Sollen die Deutschen die europäische Einigung fördern? Sollen Flüchtlinge aufgenommen oder abgeschoben werden? Fragen dieser Art sollten den Schülerinnen und Schülern nähergebracht werden, um sie zu mündigen Bürgern/innen auszubilden.

 

Das Fach Geschichte liefert Antworten und bietet Entscheidungshilfen, damit jeder sich sein eigenes Urteil über gesellschaftlich wichtige Fragen bilden kann. Der Geschichtsunterricht vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, mit denen Schülerinnen und Schüler sich auch in Zukunft unter Rückgriff auf die Vergangenheit orientieren können. Diese Orientierung und die Fähigkeit zum eigenständigen Urteilen werden immer wichtiger in unserer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt, in der eine nie gekannte Flut aus Informationen, seriösen Fakten und sogenannten „Fake News“ auf den Einzelnen einströmt.

 

Die Inhalte des Geschichtsunterrichts in der Sekundarstufe I werden in Form eines chronologischen Gangs durch die Geschichte vermittelt. Um den Schülerinnen und Schülern Geschichte anschaulich zu vermitteln, finden in verschiedenen Jahrgangsstufen Exkursionen statt. In den letzten Jahren besuchten Schülerinnen und Schüler des FEGs z.B. das Pompejanum Aschaffenburg, um das römische Alltagsleben zu erfahren, oder besichtigten die Ronneburg, um in mittelalterliche Welten einzutauchen.

 

Darüber hinaus werden im Geschichtsunterricht am FEG immer wieder Bezüge zur Geschichte der Stadt Mühlheim hergestellt. Dabei beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Arbeiten von Mühlheimern/innen, welche die Geschichte unserer Stadt erforscht haben.

 

In der Oberstufe setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit thematischen Schwerpunkten vertiefend auseinander. Hier finden jährlich eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald und eine Projektfahrt nach Auschwitz statt. Wieder zurück in Mühlheim, lassen die Schülerinnen und Schüler die Mühlheimer Bürgern/innen dann an ihren Erfahrungen teilhaben: Sie gestalten am 9. November eines jeden Jahres die Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht am Wachthäuschen und führen eine öffentliche Projektpräsentation durch, zu der alle Mühlheimer/innen eingeladen sind.

 

 

Geschichte:

 

 

Stand: 15.07.2021

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