Das soll Schule machen: Planspiel Kommunalwahl und Mathezauber
Friedrich-Ebert-Gymnasium: Projektwoche enger an Jahrgangsstufen angepasst
Mehr Unterrichtsstoff in die Projektwoche! Tennistechniken oder Fußball-Bolzen stand jedenfalls nicht mehr auf der Liste der Angebote zur Projektwoche am Friedrich-Ebert-Gymnasium. Jetzt staunten selbst die Eltern über die Resultate.
Außergewöhnlich war bereits der Zeitraum: Aufgrund von Feiertag und Ferien starteten manche Kurse am Donnerstag vergangener Woche, andere am Freitag. Die Jahrgangsstufe 11 übte die Gestaltung von Präsentationen, wie sie im Abi von Nutzen sind.
Die 12. Klassen beschäftigten sich mit Auschwitz, Weimar und Buchenwald, die 13. befanden sich auf einer Studienfahrt in Hamburg. Die verbliebene Mittelstufe verteilte zum dritten Mal die Fachbereiche unter sich: Der gesellschaftliche eröffnete die Auswahl für die Jahrgangsstufen Fünf und Sechs, sie beschäftigten sich mit der Heimatgeschichte und der Grube Messel, übten in einem "Planspiel Kommunalwahl" und "soziales Lernen durch Akrobatik". Die Naturwissenschaften gewannen die 7. und 8. Klassen für Streuobstwiesen und mathematische Zaubertricks sowie für Mensch und Tier.Die Lehrkräfte für Deutsch, Fremdsprachen sowie Kunst und Musik, die sprachlich-literarisch-künstlerische Gruppe, konzentrierte sich auf 9. und 10. Klassen, präsentierte mit ihnen Sportarten in englischsprachigen Ländern, bearbeiteten Ernährungsfragen und ein Programm für europäische Gäste. Zu den jahrgangsübergreifenden Projekten zählten Sucht- und Gewaltprävention, Jazz, Musical und "Spuren von Kurmainz", die Schüler mit dem Fahrrad verfolgten. Insgesamt arbeiteten die Teenager in 31 Interessenskreisen. Im nächsten Jahr wird anstatt der Projektwoche ein Schulfest gefeiert.





