Friedrich-Ebert-Gymnasium

63165 Mühlheim am Main

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
E-Mail Drucken

Vom Bedürfnis nach Ruhe - Einweihung der Verweilinseln

  

Reif für die Insel - so fühlt sich mancher Pennäler nach einer Doppelstunde Mathe oder einem Test in Chemie. „Einige müssen dann zwei Runden um den Sportplatz rennen, andere wollen sich in die Sonne legen“, weiß Astrid Steidle.

  Als Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Friedrich-Ebert-Gymnasiums (FEG) war Sie an der Einrichtung von drei hölzernen Ruheinseln beteiligt. Die Treffpunkte auf dem Schulhof wurden am Donnerstag ihrer Bestimmung übergeben.

Direktor Jürgen Hegener erinnerte, dass lernende Schüler oft eine höhere Arbeitsleistung und mehr Zeit aufbringen als ein Erwachsener für seinen Job. „Schüler brauchen Pausen, Erholung und eine angenehme, freundliche Umgebung, damit sie bei der Aufnahme von Wissen unterstützt werden.“

 

Planungen haben vor einem Jahr begonnen

  

Hegener dankte Eltern, Vereinsmitgliedern, Lehrern und Sponsoren sowie dem Schulamt für die Unterstützung. 2007 hatte der Förderverein sein Konzept veröffentlicht, vor einem Jahr begannen die Landschaftsarchitektinnen Ulrike Stockert und Annette Eschke mit der Planung.

 „Grün statt grau“, lautete die Lösung, „Natur ins FEG!“. Ausgangsposition war der stetige Anstieg der Schülerzahlen in den 90-er Jahren und die erforderlich gewordenen Neubauten, die den Hof um ein Drittel verkleinerten. Auch zwei triste Hochbeete blockierten den Bewegungsraum der heute rund 800 Schüler. Zudem verleiht die geometrische Gebäudeanordnung der 60-er Jahre dem Gymnasium einen sehr technisch orientierten Charakter. Neben Bewegungsangeboten fehlten vor allem im Sommer schattige Verweilzonen.


Neue Sitz- und Liegeflächen

 

Eltern und Förderer stellten einen Plan vor, um auch das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung zu erfüllen. Drei ovale Sitz- und Liegeflächen mit farbigen Seitenwänden und einem Gleditsienbaum in der Mitte bilden die Lösung. Planken zertifizierten Tropenholzes formen die mittlerweile sehr beliebten Sonnenterrassen. Bürgermeister Bernd Müller erinnern sie an die Malediven. „Doch die gehen angesichts der Erderwärmung vielleicht unter“, bremste Schulsprecher Jonathan Hackenbroich, „unsere Schule nicht“. Im Vergleich zu Grundschulen hätten es die weiterführenden Lehranstalten schwerer, das Engagement von Eltern zu gewinnen, bemerkte Astrid Steidle.  


„Grünes Klassenzimmer“ nächster Schritt


  Die Verwirklichung des ersten Teils der Aktion kostete rund 68000 Euro. 20000 Euro steuerte der Kreis Offenbach bei, bei Schulfesten kamen weitere 6 700 Euro zusammen. Etwa 30000 Euro trug der Förderverein bei, den Rest beglichen Sponsoren. Patricia Blumör, neue Vorsitzende des Schulelternbeirats, dankte ihrer Vorgängerin Margit Früchl-Staab, die sich für das Projekt stark gemacht habe. Jetzt konzentriert sich das eifrige Team auf den nächsten Schritt: Zwischen dem naturwissenschaftlichen Trakt und der Sporthalle, auf der Wiese entlang der Gerhart-Hauptmann-Straße, entsteht ein „grünes Klassenzimmer“: Ergänzend zum Schulgarten sollen Photovoltaik- und Windradanlagen aufgestellt sowie Wasser und Boden untersucht werden.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 29. Januar 2011 um 10:58 Uhr  

TERMINKALENDER

Mai 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3