Friedrich-Ebert-Gymnasium

63165 Mühlheim am Main

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Das Auschwitz-ProjektAuschwitz-Projekt

Eine besondere Bedeutung hat das seit 1990 erfolgreich durchgeführte Auschwitz-Projekt. Es wird gemeinsam mit der Bergschule in Apolda (Thüringen, Bild) und in enger Zusammenarbeit mit der Mühlheimer Stadtjugendpflege veranstaltet und findet zur Zeit jeweils in der Jahrgangsstufe 12 statt, in der es inhaltlich und organisatorisch vor- und nachbereitet wird. Es beinhaltet einen in der Regel zweiwöchigen Studienaufenthalt im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz sowie eine Begegnung mit Schülern/innen unserer polnischen Partnerschule in Oswiecim. Es dient der Auseinandersetzung mit unserer nationalsozialistischen Vergangenheit wie auch der Annäherung zwischen Deutschen und Polen. Die Ergebnisse dieses Projekts werden in jedem Jahr im Zusammenhang mit dem Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar  1945 mit je einer Veranstaltung in Mühlheim und in Apolda der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Das Auschwitz-Projekt des FEG hat durch zahlreiche Auszeichnungen öffentliche Anerkennung erfahren.

 

Kurzbeschreibung der Projekte für das Symposium "Schule und Deutsche Einheit" am 30. April 1998 in Berlin
Seit der ersten Kontaktaufnahme Ende 1989 mit der damaligen EOS Geschwister-Scholl-Schule in Apolda gibt es zwischen der Friedrich-Ebert-Schule und der Bergschule vielfältige Beziehungen:
  • die offizielle Schulpartnerschaft seit 1992
  • einen regelmäßigen gegenseitigem Schüleraustausch beider Schulen
  • Theateraufführungen und Konzerte an der jeweiligen Partnerschule
  • Lehrertreffen mit kulturellen oder sportlichen Zielsetzungen - das gemeinsame Projekt "Mensch erinnere, was in Auschwitz Dir geschah" in Auschwitz - die gemeinsame Seminarwoche in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Würzburg (auch als trinationales Projekt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Lycée Condorcet in St. Priest (der französischen Partnerstadt der Stadt Mühlheim am Main) und des Privaten Gymnasiums der Auschwitzer Bildungsgesellschaft in Auschwitz-Rajsko (Polen).

Lehrertreffen mit kulturellen oder sportlichen Zielsetzungen - das gemeinsame Projekt "Mensch erinnere, was in Auschwitz Dir geschah" in Auschwitz - die gemeinsame Seminarwoche in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Würzburg (auch als trinationales Projekt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Lycée Condorcet in St. Priest (der französischen Partnerstadt der Stadt Mühlheim am Main) und des Privaten Gymnasiums der Auschwitzer Bildungsgesellschaft in Auschwitz-Rajsko (Polen).

Die Schulpartnerschaft der beiden deutschen Gymnasien wurde zunächst gefestigt und ausgebaut durch das gemeinsame Projekt in Auschwitz "Mensch erinnere, was in Auschwitz Dir geschah", an dem sich auch die Stadtjugendpflege Mühlheim maßgeblich beteiligte. Deutsche Schülerinnen und Schüler arbeiten jeweils ca. eine Woche im KZ (Archivarbeit, Restaurationsarbeiten, künstlerische Verarbeitung der Eindrücke, Dokumentation etc.). Sie leben anschließend eine Woche in polnischen Familien. Der Begegnungsaspekt mit den polnischen Altersgenossen wird so über die Erinnerungsarbeit im KZ, an der die polnischen Schülerinnen und Schüler bereits beteiligt sind, auch auf die heutige Lebenswelt erweitert. Partnerschule ist das Private Gymnasium der Auschwitzer Bildungsgesellschaft in Auschwitz-Rajsko. Dieses sogenannte "Auschwitz-Projekt" findet jährlich statt, 1998 zum neunten Mal ! Es wird unterstützt durch die "Deutsche Kinder- und Jugendstiftung", früher "Robert-Bosch-Stiftung".

Die Seminarwoche findet entweder als deutsch-deutsche Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe zu wechselnden Themen statt oder als trinationale Veranstaltung (Teilnehmer in gleicher Anzahl aus Deutschland, Frankreich und Polen), 1998 zum zweiten Mal unter dem Thema "Wir in Europa - Lebenswelten deutscher, französischer und polnischer Jugendlicher". Gefördert wird das Projekt durch das Deutsch-Französische und das Deutsch-Polnische Jugendwerk. Hier steht die Begegnung mit Blick auf die gemeinsame Zukunft im Mittelpunkt.

Für dieses Projekt erhielt die Schule 1994 den Kulturpreis der Stadt Mühlheim und seit 1996 den Förderpreis der Robert-Bosch-Stiftung. 1998 erhielt die Schule eine Auszeichnung durch den Bundespräsidenten für ihre Partnerschaft mit dem Gymnasium Apolda im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung. 2004 wurde das Projekt mit dem Anton-Dey-Preis der Stadt Mühlheim ausgezeichnet.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Februar 2009 um 18:29 Uhr  

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