Friedrich-Ebert-Gymnasium

63165 Mühlheim am Main

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Start Projekte Auschwitz-Projekt Allgemein Auschwitz-Präsentation 2009
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Auschwitz Präsentation 2009

Diese Präsentation entstand im Rahmen des Auschwitzprojektes des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Mühlheim am Main und der Bergschule in Apolda, an dem jedes Jahr Schüler der Jahrgangsstufe 12 (in diesem Jahr lag die Teilnehmerzahl bei ca. 40) teilnehmen. Die Teilnehmer verbringen während des Projektes gut zwei Wochen in dem ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und beschäftigen sich in Kleingruppen mit jeweils maximal 8 Schülern intensiv mit dem, was sich an genau diesem Ort in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts ereignete.

Die Kleingruppen arbeiten mit verschiedenen Themenschwerpunkten und erstellen eine Präsentation, um das Erlebte und Erarbeitete zunächst der Gruppe der Teilnehmer, später dann, am Tag der Befreiung des Lagers (27.01.), der Öffentlichkeit zu präsentieren.Eine der Kleingruppen beschäftigte sich dieses Jahr (im September 2008) mit dem Frankfurter Auschwitzprozess der Jahre 1963-65. Der Gruppenleiter war Lehrer Jochen Haberer und bei den sechs Gruppenmitgliedern handelte es sich um Dennis Alfonso Muñoz, Christopher Beheim, Jonathan Hackenbroich, Antje Hutschenreuter, Bastian Lotz und Anne-Jessica Piscopello. Das Erarbeiten der Inhalte, sowie die vollständige Präsentationsplanung wurden während der zwei Wochen des Aufenthaltes in Polen geleistet. Hierbei arbeitete die Gruppe vor allem im Archiv der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, wo sie Prozessakten des Auschwitzprozesses studierte. Ziel war es, durch die Anklagen, Vorinformationen und Urteile, sowie das Verhalten bestimmter Angeklagter während des Prozesses, deren Biographien und auch Vergehen zu rekonstruieren. Eine der wichtigsten Quellen neben der Archivarbeit war der Zeitzeuge Kazimierz Smoleń, der sowohl Häftling in Auschwitz, als auch späterer Leiter der Gedenkstätte war und mit dem die Gruppe zwei interessante Gespräche über seine Erlebnisse führte. Er konnte vor allem viel über seinen damaligen Vorgesetzten, den SS-Blockführer Hans Stark, erzählen, weshalb die Gruppe sich dazu entschied, diesen und zwei weitere Angeklagte des Frankfurter Auschwitzprozesses als Beispiele für die Täter zu portraitieren. Bei diesen beiden Angeklagten handelt es sich um den Hauptangeklagten Robert Mulka (früherer Adjutant des Lagerkommandanten) und den damaligen SS-Lagerapotheker Dr. Victor Capesius. Alle drei repräsentieren jeweils einen anderen „Typ“ von Täter aufgrund der sehr unterschiedlichen Hintergründe und eignen sich daher sehr für eine beispielhafte Portraitierung der SS-Verbrecher in Auschwitz. Dieses vorliegende Dokument präsentiert die Herangehensweise und Arbeit der Gruppe, drei ausgewählte Angeklagte, sowie deren Verhalten vor Gericht und den Frankfurter Auschwitzprozess und dessen Bedeutung. Des Weiteren enthält die Präsentation ein Fazit des Aufenthaltes in dem ehemaligen Konzentrationslager. Neben dieser Präsentation erstellte die Gruppe außerdem jeweils rund vierseitige Informationsbroschüren über die drei portraitierten SS-Offiziere und weitere Dokumente, die die Grundlagen dieser Präsentation bilden.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 17:58 Uhr  

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