Schulkalender

Informatik (Wahlunterricht)

Informatik ist mittlerweile ein wichtiges Unterrichtsfach geworden und nicht mit einem Spielclub zu verwechseln. Um Informatik in der Oberstufe fortführen und es eventuell als 4. oder 5. Prüfungsfach ins Abitur einbringen zu können, muss dieser Wahlkurs "Informatik" besucht werden, da es in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe keine Anfängerkurse mehr geben wird.

 

Wenn es die Personalressourcen der Schule zulassen, wäre eine Differenzierung nach Fortgeschrittenen und Anfängern im Wahlunterricht der Mittelstufe sinnvoll, da die Schüler/innen unterschiedliche Vorkenntnisse in den Unterricht mitbringen. Der Informatikunterricht orientiert sich an vier Leitlinien, die der Gestaltung der Jahrgangsstufen zu Grunde gelegt werden:

  • Umgang mit Informationen
  • Wirkprinzipien von Informatiksystemen
  • Informatische Modellierung
  • Wechselwirkung zwischen Informatiksystemen, Individuum und Gesellschaft

 

Jede Leitlinie wird spiralartig mehrfach durchlaufen, das heißt, in den Kursinhalten aller Jahrgangsstufen treten die Ziele und Inhalte mit zunehmender Komplexität und höherem Abstraktionsniveau wieder auf.

 

Allgemeine Unterrichtsziele:

Der Informatikunterricht in der Mittelstufe soll Einsichten und Kenntnisse vermitteln, die als Beitrag einer allgemeinen Medienbildung aufgefasst werden können. Dazu gehören u.a.:

 

Fächer- und unterrichtsübergreifende Anwendungen:

Die Schüler lernen, wie der Rechner sinnvoll innerhalb und außerhalb des Schulunterrichts eingesetzt werden kann. Mit Hilfe von Standard-Programmen (Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, ect.), die heutzutage zur Grundausstattung einer Computeranlage gehören, werden Dokumente gestaltet, Zahlwerte geordnet, verarbeitet und grafisch veranschaulicht, Präsentationen vorbereitet und gehalten.
Die Schüler erfahren darüber hinaus, wie man das Medium Internet zum Lernen und Gestalten nutzen kann und trotz der Unübersichtlichkeit des Angebotes gezielt nach Informationen Ausschau halten kann.

 

Algorithmisches Problemlösen:

Wenn eine umfassende Aufgabe, beispielsweise die Konstruktion eines Hauses, zu bewältigen ist, müssen darin enthaltene Teilprobleme erkannt werden. Die Lösung des Hauptproblems besteht also in seiner Zerlegung und Lösung der Teilprobleme. Mit Hilfe eines geeigneten Programmierwerkzeugs lernen die Schüler grundlegende Prinzipien der Algorithmisierung kennen.

 

Urteilsfähigkeit

Die umfassenden Informationen und Daten zu zahlreichen Gebieten machen es erforderlich, dass Jugendliche in der Schule lernen, wie man verantwortungsvoll und selbstbestimmt damit umgeht. Es geht einerseits darum, urteilsfähig gegenüber Botschaften bestimmter Medien zu werden, andererseits auch um die Aufhellung des Zusammenhangs zwischen dem Computer als Werkzeug und der gesellschaftlichen Rolle des Menschen. Fragen des Datenrechts und des Datenschutzes zählen ebenso dazu wie ein kritischer, kompetenter Umgang mit dem Medium Internet.

 

Hinweise zur Leistungsbewertung:

Es wird eine Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben. Evtl. ersetzt eine Facharbeit eine Klassenarbeit. Die Mitarbeit im Unterricht, wie in jedem Fach, wird fortlaufend bewertet. Der Schüler hat jederzeit das Recht, den gegenwärtigen Stand seiner Leistung beim Lehrer zu erfragen (auch das ist nicht neu). Protokolle, Schülerreferate und gelegentliche (kleinere) schriftliche Übungen ergänzen das Spektrum der Notenfindung.

Die Qualität der Erledigung von Hausaufgaben, die sich u.a. in der Anlage eines ,,Informatikheftes" widerspiegelt, runden ggf. das Leistungsbild ab.