Schulkalender

DARSTELLENDES SPIEL

"Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben."  (Oscar Wilde)

 

Das Unterrichtsfach „Darstellendes Spiel“ kann ab dem Schuljahr 2014 / 15 in der Oberstufe des FEG an Stelle von Kunst oder Musik angewählt werden. Am Ende der Qualifikationsphase können die Schülerinnen und Schüler in Darstellendem Spiel eine Abiturprüfung ablegen.

 

„DS“ – so die gängige Abkürzung – ist als Unterrichtsfach dem Bereich der musischen Fächer zuzuordnen und stellt zusammen mit Kunst und Musik ein zentrales Element der ästhetischen Bildung und Praxis am Friedrich-Ebert-Gymnasium dar.

 

 Vorbereitet und eingeführt wird DS am FEG in den Jahrgangsstufen 8 und 9, in denen es im Rahmen des Wahlunterrichts belegt werden kann, so dass unsere Schülerinnen und Schüler hier bereits die Möglichkeit haben, sich spielerisch und ohne Notendruck mit den Grundlagen des Theaterspiels vertraut zu machen. Projekte wie das anlässlich unseres Jubiläumsjahres 2014 entwickelte Schultheatermusical „ Die Geister, die wir riefen....“ sind aus diesen Kursen hervorgegangen.

 

Zentraler Gegenstand des Faches DS ist eine Theateraufführung. Damit ist neben der im Zentrum des Unterrichts stehenden Produktion einer Aufführung auch die Analyse professioneller Aufführungen ein wichtiger Bestandteil unterrichtlicher Arbeit.

 

Die Unterrichtsschwerpunkte des Faches DS lassen sich in drei Inhaltsbereiche gliedern, in denen die Schülerinnen und Schüler Qualifikationen erwerben sollen:

 

1. Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Grundformen schauspielerischer Darstellung,

2. Grundkenntnisse über die Kunstform Theater und ihre Zeichensysteme,

3. Grundkenntnisse in Theatertheorie und –geschichte.

 

Die Weiterentwicklung und Stärkung der mündlichen und schriftlichen Kommunikationsfähigkeit ist in allen Inhaltsbereichen als übergeordnete Qualifikation zu verfolgen.

 

Bildungsziele des Faches DS in der gymnasialen Oberstufe sind in erster Linie das kreative Lernen, die Besinnung auf eigene Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten sowie die Fähigkeit, eigene Sichtweisen und Ausdrucksformen zu entwickeln. Spielerisch entfaltete Kreativität, bewusste körperliche Aktivität, sinnliches Erleben und soziales Handeln in einer Gruppe erfahren im DS-Unterricht ihre spezielle Förderung. Die Schulung der körperlichen und sprachlichen Ausdrucksfähigkeit wird im Hinblick auf spätere Berufswünsche und -anforderungen von nicht unerheblichem Vorteil sein.

 

Weiterführende und vertiefende Informationen bietet der „Rahmenplan Darstellendes Spiel“ des Hessischen Kultusministeriums aus dem Jahre 2010.